Da ist dieses Haus am Rande eines Dorfes. Darin leben drei Menschen ohne Liebe, Glück und Perspektive. Das ändert sich erst, als der gewalttätige Vater über nacht auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Die Frau, wie auch Sohn August, zurückgelassen, kehrt in Aufopferung die Verhältnisse um und befreit sich und ihr heranwachsendes Kind von Unterdrückung und jedem Grat an Abhängigkeit von enttäuschter Existenz des Mannes und Vaters, der verschwunden ist. Die Verbindung zu ihrem Sohn wird toxisch, da sie nur noch Liebesblüten trägt, wenn untergemischte und heimlich verabreichte Pharmazie ihre Wirkung im Kindeskörper entfaltet. Das ahnungslose Kind erfährt und erlebt nun alle Zuwendung und Güte, die die Mutter aufbringt, es vermeintlich wieder gesunden zu lassen, so lange, bis die Zeit des Erwachsenwerdens und Realität einen entscheidenden Blick auf die Vergangenheit ermöglicht. Nach Jahren kehrt August zurück an den Ort, der nie aufgehört hat, Tatort zu sein. Eine…