Sie sind gesund gepflegt, wieder fit und bereit für die Freiheit. Jetzt fehlt einigen Igeln nur noch der richtige Ort für ihren Neustart. Das Team Igel Ahlen • Beckum • Lippstadt sucht deshalb zuverlässige Menschen, die ihren Garten als Auswilderungsstelle zur Verfügung stellen und die kleinen Gäste auch anschließend unterstützen möchten.
Wie sieht ein geeigneter Garten aus?
Ein perfekter Naturgarten ist nicht notwendig. Wichtig sind geschützte Plätze wie Hecken, Büsche oder Sträucher, unter denen sich die Igel zurückziehen können. Insekten sollten als natürliche Nahrung vorhanden sein. Kleine Durchgänge im Zaun ermöglichen es den Tieren, ihr neues Revier selbstständig zu erkunden.
Der Garten sollte möglichst ruhig liegen und nicht unmittelbar an eine stark befahrene Straße grenzen. Auf Mähroboter, Schneckenkorn und andere Gifte sollte verzichtet werden.
Futter und Wasser auch nach der Auswilderung
Mit dem Freilassen endet die Unterstützung nicht. Gesucht werden Menschen, die dauerhaft frisches Wasser und geeignetes Futter bereitstellen.
Die Fütterung soll über ein geschlossenes Futterhaus mit schweren Rattenklappen erfolgen. So können gezielt die Igel versorgt werden, ohne gleichzeitig Ratten oder andere Tiere anzulocken.
Unterstützung für die neuen Igel-Gastgeber
Niemand wird mit der Aufgabe allein gelassen. Das Team erklärt, wie ein geeignetes Futterhaus aufgebaut sein sollte, welches Futter verwendet werden kann und worauf bei der Versorgung zu achten ist. Auch nach der Auswilderung bleibt das Team für Fragen erreichbar.
Vielleicht gibt es hier genau den richtigen Garten für einen der Schützlinge. Wer einen geeigneten Platz anbieten kann oder jemanden kennt, darf sich direkt beim NABU Oelde info@nabu-oelde.de melden. Die Anfrage wird direkt an das Team "Igel" aus Ahlen, Beckum und Lippstadt weitergeleitet.

