Kinder der Klasse 2b und Sabine Meyer-Schmidt (Haver & Boecker), Tabea Erdmann-Ostarp (Vorsitzende des Fördervereins), Klassenlehrerin Stephanie Luster-Haggeney, Trainerin Kirsten Weyand, Schulleiterin Claudia Lutterbeck, Trainer Peter Hebeisen und Johanna Rollié (Haver & Boecker)
Vor einigen Wochen fand an der Lambertus-Schule wieder das Projekt „Besseres Miteinander - Füreinander“ für die Kinder der zweiten Schuljahre statt. Das Projekt fand zum 18. Mal statt. In diesem Jahr arbeiteten Kirsten Weyand und Peter Hebeisen mit den Kindern und den Klassenleitungen. Die Kinder erfahren in diesem Projekt viel über sich selbst und ihre Klassenkameraden. Dankbar zeigte sich Schulleiterin Claudia Lutterbeck über die großzügigen Spenden des Fördervereins der Lambertus-Schule, und der Firma Haver & Boecker ohne dessen Unterstützung ein solches Programm nicht stattfinden könnte. Haver & Boecker unterstützt das Projekt, weil sie überzeugt sind, dass Kinder stark sein dürfen, ihre Gefühle zeigen können und als Gemeinschaft wachsen können.
Die Kinder lernen durch verschiedene Methoden und Übungen auf ihre eigenen Gefühle zu achten, sich etwas zuzutrauen und die eigenen Fähigkeiten und Stärken wahrzunehmen. „Dabei arbeiten wir ganz viel mit Lob“, so Trainerin Kirsten Weyand, die auch die Mädchengruppen der Klassen betreut. „Ziel des Trainings ist es, ein besseres Miteinander und Füreinander zu schaffen, indem die Kinder lernen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, die Grenzen der anderen zu akzeptieren und auch zu seinen eigenen Grenzen zu stehen“, sagte Peter Hebeisen, der auch die Jungengruppen betreut. Das gelingt nur durch die Annahme der eigenen Stärken und Schwächen. Bewusst sollen die Kinder andere Wege kennen lernen, Konflikte zu lösen und eine positive Streitkultur innerhalb der Klasse zu schaffen. Diese Fähigkeiten sollen helfen, Schule als einen Raum zu gestalten, der für das Lernen möglichst förderlich ist.
Wichtig ist den beiden Trainern auch die enge Zusammenarbeit mit den Klassenleitungen. Dazu findet im Nachgang der beiden Projekttage stets ein Austausch statt, so dass neu gewonnene Erkenntnisse für die unterrichtliche Arbeit mit den Kindern umgesetzt werden können. Nur so kann die Nachhaltigkeit des Projektes erreicht werden, was den Trainern und dem Team der Lambertus-Schule sehr wichtig ist. Vorausgegangen ist dem Training ein Elternabend, an dem viele Eltern teilgenommen haben. An diesem Abend wurden die Spiele und Methoden des Trainings vorgestellt und auch ausprobiert. Die Eltern konnten Fragen stellen und bekamen vielfältige Anregungen, wie sie das Selbstvertrauen stärken und die Konfliktfähigkeit ihrer Kinder fördern können.

