Work and Travel in Australien: Alina und Johanna über Mut, Freiheit und neue Wege

Geschrieben am 19.05.2026
von Redaktion OeldeToGo


Ein Jahr ans andere Ende der Welt. Nur mit Rucksack, Visum und Neugier. Alina und Johanna sind nach der Schule nach Australien gereist. Sie wollten herausfinden, wie es weitergeht. Studieren? Ausbildung? Erst einmal war klar: Sie wollten reisen, arbeiten und die Welt sehen.

Ankommen am anderen Ende der Welt

Der Start in Sydney war überwältigend. Mehr als 20 Stunden Flug, schwere Rucksäcke und eine völlig neue Umgebung. Trotzdem spürten beide schnell: Das wird eine besondere Zeit.

Vieles organisierten sie erst vor Ort. SIM-Karte, Konto, Steuernummer und die ersten Schritte im Land. Ihr Tipp: Die ersten Nächte im Hostel buchen und offen bleiben. Denn beim Reisen ändern sich Pläne oft.

Arbeiten, suchen und durchhalten

Alina und Johanna machten viel Freiwilligenarbeit über Workaway. Sie halfen in Familien, fütterten Tiere, arbeiteten im Garten und bekamen dafür Unterkunft und Essen. Besonders schön fanden sie die Herzlichkeit der Menschen.

Bezahlte Jobs fanden sie später in Bars, auf Bootpartys, beim Putzen von Yachten und in Restaurants. Die Jobsuche war nicht immer leicht. „Man braucht Geduld und Durchhaltevermögen“, erzählen sie. Kontakte halfen oft mehr als viele Bewerbungen.

Was Australien verändert hat

Berührt haben sie vor allem die Begegnungen. Menschen, Geschichten und Tiere auf einem Gnadenhof mitten im Nirgendwo. Dort arbeiten sie aktuell, um die 88 Tage für eine Visumsverlängerung zu sammeln.

An Grenzen kamen sie bei der Jobsuche und im Hostelalltag. Wenig Ruhe, viele Menschen, Unsicherheit beim Geld. Trotzdem sagen beide: Es hat sich gelohnt.

Mehr Selbstständigkeit und ein neuer Blick

Australien hat Alina und Johanna selbstständiger, offener und mutiger gemacht. Sie haben gelernt, dass es viele Lebenswege gibt. Nicht alles muss sofort feststehen.

Ihr wichtigster Rat: ausprobieren, losgehen und dahin reisen, wohin das Herz einen führt.

Work and Travel bedeutet Freiheit, aber auch Verantwortung. Alina und Johanna zeigen, wie wertvoll ein Jahr im Ausland sein kann. Es braucht Mut, Geduld und Offenheit. Dafür schenkt es Erfahrungen, die bleiben.

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