Carla, Ben und Jule über Zukunft, Beruf und persönliche Ziele

Geschrieben am 27.04.2026
von Redaktion OeldeToGo


Drei junge Stimmen über Zukunft, Beruf und persönliche Ziele

Der Schritt nach dem Schulabschluss ist wie ein neuer Anfang. Manche haben schon klare Pläne. Andere suchen noch nach ihrem Weg. Für OeldeToGo haben wir mit drei Schüler:innen gesprochen und sie nach ihren beruflichen Wünschen, Erwartungen und Perspektiven gefragt. Dabei wird deutlich: Die junge Generation denkt bewusst über Arbeit, Sinn und Lebensqualität nach.

Zwischen Politik, Jura und sozialem Engagement

Ben hat 2024 sein Abitur gemacht und studiert inzwischen Jura in Münster. Sein Wunsch geht langfristig in Richtung Politik oder Recht. Besonders das Schulsystem hat ihn früh beschäftigt. „Ich hatte das Gefühl, dass mich etwas stört und niemand etwas verändert.“ Genau daraus entstand sein Wunsch, später selbst Verantwortung zu übernehmen. 

Carla stand beim Gespräch mit OeldeToGo kurz vor dem Abitur. Einen festen Berufswunsch hatte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Klar war nur: Es soll in den sozialen Bereich gehen. Vorher möchte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, um Erfahrungen zu sammeln. Für sie zählt vor allem, sich ohne Druck orientieren zu dürfen. 

Auch Jule denkt im Interview über politische Themen nach. Sie interessiert sich für Journalismus, Parteienarbeit und gesellschaftliche Entwicklungen. Politik begleitet sie schon jetzt im Alltag. „Wenn mich etwas begeistert, kann daraus vielleicht auch ein Beruf werden.“ 



Was junge Menschen vom Berufsleben erwarten

Alle drei Interviews zeigen ähnliche Wünsche. Spaß an der Arbeit spielt eine große Rolle. Ebenso ein respektvoller Umgang im Team. Ben wünscht sich Herausforderungen, aber ohne Konkurrenzdruck. Karla legt Wert auf Freizeit und Flexibilität. Jule möchte Beruf und persönliche Interessen verbinden.

Ein gutes Arbeitsumfeld bedeutet für alle: ehrlicher Austausch, Vertrauen und gegenseitiger Respekt. Hierarchien oder Druck stehen eher im Hintergrund. Viel wichtiger ist das Gefühl, morgens gerne zur Arbeit zu gehen.

No-Gos und wichtige Ratschläge

Mobbing, Diskriminierung und ein schlechtes Arbeitsklima lehnen alle drei klar ab. Angst vor Vorgesetzten oder ständiger Leistungsdruck passen nicht zu ihren Vorstellungen.

Ihr gemeinsamer Rat an andere Jugendliche: ausprobieren. Praktika, Freiwilligendienste oder Projekte helfen dabei, eigene Interessen besser kennenzulernen. Niemand muss direkt den perfekten Weg finden.

Der Weg darf offen bleiben.

Die Gespräche zeigen: Junge Menschen wünschen sich nicht nur Sicherheit im Beruf. Sie suchen Sinn, Freude und ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlen. Der Weg dorthin darf offen bleiben. Wichtig ist, sich selbst Zeit zu geben.

Hier geht es direkt zu den Interviews mit Ben, Carla und Jule.