Beim zweiten Nachhaltigkeitstag in Oelde informierte der NABU Oelde über Artenvielfalt im eigenen Garten. Viele Besucherinnen und Besucher suchten praktische Tipps für naturnahes Gärtnern, Nisthilfen und den Schutz heimischer Tiere. Besonders gefragt war die Projektgruppe Naturerfahrungsraum Bredengärten. Der Austausch am Stand zeigte: Das Interesse an Natur- und Artenschutz im Alltag wuchs.
Ein Schwerpunkt lag auf der Projektgruppe Naturerfahrungsraum Bredengärten. Die Ehrenamtlichen erklärten, wie geeignete Nisthilfen für Wildbienen gebaut werden und worauf bei Material, Größe und Standort zu achten war.
Neben Insekten rückten auch andere Gartentiere in den Fokus. Mehrere Besucher erkundigten sich nach Möglichkeiten, Igel im eigenen Garten zu unterstützen. „Viele Fragen drehten sich darum, wie ein Garten gleichzeitig schön und nützlich für Tiere sein kann“, berichtete eine Aktive des NABU Oelde. „Schon kleine Veränderungen halfen, Lebensräume zu schaffen.“
Der NABU Oelde nutzte den Nachhaltigkeitstag zudem, um auf sein Angebot für Fledermausschutz aufmerksam zu machen. Interessierte konnten sich weiterhin um einen kostenlosen Fledermauskasten bewerben. „Wer Fledermäuse unterstützen wollte, konnte sich weiterhin beim NABU Oelde melden“, betonte der Verein. „Mit einem geeigneten Quartier ließ sich auch im eigenen Garten ein wichtiger Beitrag leisten.“
Der NABU Oelde beteiligte sich am zweiten Nachhaltigkeitstag am vergangenen Wochenende auf dem Drostenhof in Oelde. Die Veranstaltung brachte Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen zusammen und lud Familien zum Mitmachen ein. Im Mittelpunkt standen nachhaltiges Handeln und praktische Ideen für den Alltag. Die Stadt Oelde und die Volkshochschule Oelde-Ennigerloh richteten den Aktionstag gemeinsam aus.